Tee wird getrunken,

um den Lärm der Welt

zu vergessen.

Tee wird getrunken,

um den Lärm der Welt

zu vergessen.

GESCHICHTE DES TEES

ZUBEREITUNG

GRÜNTEE

SCHWARZTEE

FRÜCHTETEE

KRÄUTERTEE

ROIBOOS

Die Legende die sich um das Teegetränk rankt, findet ihren Ursprung vor etwa 5000 Jahren, als der chinesische Kaiser Shen Nung sich nach einer weiten Reise unter einem Baum niederlässt, um seinen Durst dort mit einer Trinkschale voll heißem Wasser zu löschen. Wie der Zufall es will, befindet er sich unter einem wild wachsenden Teestrauch, von dem sich einige Blätter lösen und in seine Tasse geweht werden. Das Wasser verfärbt sich daraufhin grünlich und Duftaromen strömen aus dem Getränk. Angetan vom Geruch kostet der Kaiser das Getränk und verspürt sogleich eine erfrischende und zudem konzentrationssteigernde Wirkung.

 

Eine richtige Kultur um das Getränk bildet sich jedoch erst Jahrhunderte später. Um 300 v. Chr. wird Tee erstmals in einem Schriftstück erwähnt, in welcher ein chinesischer Chirurg die heilende Wirkung der Teepflanze beschreibt. Als Reaktion auf die steigende Nachfrage, beginnen Bauern erste Felder mit Teesträuchern anzulegen. Berichten zufolge sollten diese ihren Ursprung im chinesischen Szechwan Gebiet haben. In den darauffolgenden beiden Jahrhunderten gewinnt der Tee an Wert und dient als Handelsgut oder als Geschenk an Königshäuser.

Während der Tang Dynastie, 618-906 n. Chr. verschiebt sich der Nutzen des Tees vom Allheilmittel auf ein Genussmittel, das nur unter strenger Überwachung im Zuge einer Zeremonie abgebaut werden darf. Dieses Ära, die den Tee so sehr aufleben ließ, wird rückblickend als „goldenes Tee-Zeitalter“ bezeichnet.

 

Im 9. Jahrhundert gelangen Teesamen erstmals in die Hände eines weit gereisten japanischen Mönchs. Dieser bringt das wertvolle Gut in sein Heimatland und legt dort den Grundstein für ein wichtiges Element der japanischen Kultur. Die Zubereitung des Getränks erfordert nach japanischer Tradition und als Ergänzung zum buddhistischen Glauben eine stundenlange Prozedur nach speziellen Regeln, welche oft ihm Rahmen einer Art Meditation durchgeführt wurden und auch immer noch werden.

 

In der Ming Dynastie (1368-1644 n.Chr.) entwickelte sich die erste Form eines Teekessels aus der schlichten Erkenntnis, dass Teeblätter in siedendem Wasser für ein überwältigenderes Geschmackserlebnis sorgten.

Das 16. Jahrhundert brachte die Teepflanze nach Europa, insbesonders nach England und Russland. Andere Länder wie Frankreich, Italien oder Holland hegten eine größere Vorliebe für den Kaffeekonsum, wodurch das Teegetränk zu dieser Zeit auf keinen großen Abnehmermarkt stieß.

 

1773 legte der Tee den Grundstein für die Geschichte der amerikanischen Unabhängigkeit. Aufgrund Kritik der Öffentlichkeit an der britischen Teesteuer, welche das begehrte Getränk nur für reiche Leute erschwinglich machte, eskalierte diese Uneinigkeit in der „Boston Tea Party“, welche in Hinsicht auf die Teepflanze deren Popularität deutlich steigerte. Im Laufe der Jahre stieg der Teekonsum deutlich an, bis er 1900 in Großbritannien auf mehr als 100000 Tonnen lief.

Bis heute ist in der Steigung des Teeverbrauchs eine gewisse Kontinuität zu ersehen. Jährlich werden 3 Millionen Tonnen Tee geerntet, und das heiße Getränk steht nach Wasser auf Rang 2 des weltweiten Getränkekonsums.

Zubereitung Grüntee:

Methode 1:

Pro Tasse wird ein Teelöffel des Grüntees (1-2g) verwendet. Empfehlenswert ist es dabei, sich loser Blätter zu bedienen und diese auch lose in die Tasse zu geben. Um die medizinische Wirkung beizubehalten, darf der Tee nicht mit zu heißem Wasser übergossen werden. Lassen Sie deswegen das Wasser nach dem Kochen auf ca. 60-80 Grad abkühlen und gießen Sie es erst dann auf den Tee. Je nach Sorte kann der Tee nach einer Ziehzeit von 1-3 Minuten ausgeschenkt und genossen werden.

Methode 2:

Für diejenigen, die ihren Tee lieber weniger herb genießen, empfiehlt sich diese Zubereitungsweise. Richten Sie ihn zuerst nach der ersten Methode an, jedoch mit einer Ziehzeit von lediglich 15 Sekunden, schütten Sie den ersten Aufguss weg, und wiederholen Sie den Aufguss mit den bereits verwendeten Blättern.

 

Zubereitung Schwarztee:

1. Die Teekannemit heißem Wasser vorwärmen.

2. Po Tasse einen gestrichenen Teelöffel und einen zusätzlich für die Kanne.

3. Frisches, kochendes Wasserüber den Tee gießen.

4. Den Teewährend der gewünschten Zeit ziehen lassen. Kurzes ziehen lassen (2 - 3 min) ergibt einen stark anregenden, im Aroma jedoch milden Tee. Durch langes ziehen lassen (4 - 6 min) wird das Aroma kräftiger, leicht bitter. Die anregende Wirkung schwächer.

 

Zubereitung Früchtetee:

Lassen Sie das Wasser sprudelnd kochen. In 8 - 10 Minuten entwickeln die Teefrüchte ihr typisches Aroma und die Komposition zeigt ihre geschmackvolle Charakteristik und Ausgewogenheit.

 

Zubereitung Rooibos Tee:

Der Tee wird mit kochendem, frisch sprudelndem Wasser aufgegossen - am besten die Rooibos-Nadeln lose in eine Kanne geben oder in ein großes Teesieb /Papierfilter, in dem sich der Tee gut ausbreiten kann.

Die Kanne sollte dabei mit heißem Wasser vorgewärmt werden.

Der Tee sollte mindestens 5 Minuten ziehen - je länger desto besser. Bei längerer Ziehzeit werden mehr gesunde Inhaltstoffe und Geschmackstoffe extrahiert.

Wer möchte, kann die Rooibos-Nadeln auch gerne die ganze Zeit in der Kanne lassen. Da Rooibos nicht bitter wird, intensiviert sich nur der angenehme Geschmack.

 

Zubereitung Kräutertee:

Beim Aufguß werden die Kräuter ganz klassisch mit sprudelnd kochendem Wasser übergossen. Die Ziehdauer beträgt zugedeckt zwischen 5 - 15 Minuten.

Im asiatischen Raum findet der Grüntee eine besonders lange und kulturreiche Tradition. Sein ursprünglicher Nutzen aber ist wohl der Grund dafür, warum er Jahrtausende später auch international eine solche Popularität erreichen konnte. Dieser lag nämlich nicht nur im Genuss des Getränks, sondern hauptsächlich in der heilenden Wirkung, wie heute schriftliche Quellen belegen.

Die Pflanze "Camellia sinensis" ist bis heute die Basis des grünen Tees, und wurde im alten China und Japan als Allheilmittel eingesetzt. Dieser altbewährte Brauchtum und zahlreiche intensive Untersuchungen, sind wohl der beste Beweis dafür, dass die gesundheitliche Wirkung nicht nur ein Mythos ist, sondern auf Tatsachen beruht. Wichtige Nährstoffe wie Vitamin A, B, B2, B12, Kalzium, Phosphorsäure, Kupfer, Magnesium, und viele andere wirken sich positiv auf den Körper aus, und sollten z.B. bei Magen- und Darmproblemen helfen, Blutgefäße stärken, Karies verhindern, entzündungshemmend und antidepressiv wirken, und sogar eine prophylaktische Auswirkung gegen Krebsrisiken besitzen, um nur einige der positiven Kräfte des Grüntees zu nennen.

 

ZUBEREITUNG

 

Jahrtausend alte Gebräuche zur Zubereitung des Grüntees erfordern eine stundenlange Prozedur nach speziellen Regeln, und werden oft im Rahmen einer Art Meditation durchgeführt. Auf das Wesentliche reduziert ergeben sich jedoch zwei Methoden, die recht schnell und einfach anzuwenden sind.

 

Methode 1:

Pro Tasse wird ein Teelöffel des Grüntees (1-2g) verwendet. Empfehlenswert ist es dabei, sich loser Blätter zu bedienen und diese auch lose in die Tasse zu geben. Um die medizinische Wirkung beizubehalten, darf der Tee nicht mit zu heißem Wasser übergossen werden. Lassen Sie deswegen das Wasser nach dem Kochen auf ca. 60-80 Grad abkühlen und gießen Sie es erst dann auf den Tee. Je nach Sorte kann der Tee nach einer Ziehzeit von 1-3 Minuten ausgeschenkt und genossen werden.

 

Methode 2:

Für diejenigen, die ihren Tee lieber weniger herb genießen, empfiehlt sich diese Zubereitungsweise. Richten Sie ihn zuerst nach der ersten Methode an, jedoch mit einer Ziehzeit von lediglich 15 Sekunden, schütten Sie den ersten Aufguss weg, und wiederholen Sie den Aufguss mit den bereits verwendeten Blättern.

Schwarzer Tee oder Schwarztee, in Ostasien als roter Tee (紅茶, chin. hóngchá, jap. kōcha) bezeichnet, ist eine Variante, Tee herzustellen. Die Teeblätter der Teepflanze werden dafür im Unterschied zum grünen Tee oxidiert (früher: fermentiert). Schwarzer Tee unterscheidet sich von grünem Tee auch in der Zubereitung, im Geschmack, den Inhaltsstoffen und Wirkungen des Aufgusses. Generell sind genannte Punkte auch von der Dauer des Ziehenlassens und den Eigenschaften des verwendeten Wassers abhängig.

Es gibt Früchtetees, die ein bißchen pfiffiger, fruchtiger, aromatischer und frischer schmecken. Das macht die besondere Qualität der Früchte.

Alle unsere Früchtetees sind natürliche, fröhliche Fitmacher, köstliche kleine Erholungspausen für den Körper. Sie erfrischen, ohne zu belasten. Sie schmecken einzigartig durch ihre ungewöhnlichen Kompositionen.

Website in Bearbeitung

Der Rotbusch wächst in Südafrika und wurde dort schon immer gerne von den Ureinwohnern als Tee getrunken. Die Pflanze wird auch heute ausschliesslich in Südafrika angebaut. Sie wird bis zu 2 Meter hoch und gehört zur Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchte. Die dünnen, nadelartigen Blätter sind weich und grün.Von Juli bis Oktober (das ist in Südafrika Frühling) blüht der Roibusch mit gelben Blüten.

Den Roibusch kann man als Tee einfach so zum Genuss trinken.Da er weder Coffein enthält, putscht er nicht auf und entwässert auch nicht. Daher ist er auch für Kinder eeignet. Auch für den Einsatz in der Heilkunde eignet sich der Roibuschtee.

Er wirkt entspannend, gibt Kraft und hilft gegen leichte Verdauungsbeschwerden. Auch bei Allergien kann man ihn versuchen.